Sichtbarer Protest gegen geschmacklose Zutaten

DE

Bestimmte Lebensmittel schaden Mensch und Umwelt. Du kannst helfen, das zu ändern: Fordere jetzt ein ambitioniertes EU-Lieferkettengesetz!

Die Herstellung vieler Supermarktprodukte ist mit Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung verbunden. Uns bleiben diese “geschmacklosen Zutaten” meist verborgen. Doch mit jedem Bissen unterstützen wir die Ausbeutung von Arbeiter*innen, Pestizid-Vergiftung von Böden und Grundwasser oder Landraub. All dies geschieht, damit Großkonzerne und Supermarktketten Lebensmittel noch schneller, massenhafter und billiger produzieren können. Frauen und Wanderarbeiter*innen gehören zu denjenigen, die am stärksten von den rücksichtslosen Geschäftspraktiken entlang der Lieferketten betroffen sind. Dadurch sind sie oft nicht in der Lage, sich und ihre Familien angemessen zu ernähren, obwohl sie eine zentrale Rolle in der Lebensmittelproduktion spielen. Häufig ist ihr Rechtsstatus unsicher und sie sind Diskriminierung ausgesetzt.

Finde heraus, welche geschmacklosen Zutaten in unseren Lebensmitteln stecken! Erfahre mehr über die Probleme, die sie verursachen und warum ein starkes europaweites Gesetz eine Lösung ist, zu der Du beitragen kannst!

Jetzt Protestmail abschicken und Druck aufbauen!

Mail now

Probleme, die du isst

Der Weg unserer Lebensmittel von der Ernte über die Verarbeitung bis in den Supermarkt ist lang. Im Agrar- und Lebensmittelsektor nutzen multinationale Konzerne komplexe Lieferketten mit vielen Zuliefererbetrieben, um sich ihrer Verantwortung zu entziehen. Die Menschen am Anfang der Lieferkette treffen die negativen Folgen dieser Geschäftspraktiken am härtesten: Arbeitnehmer*innen – insbesondere Frauen und Migrant*innen – werden häufig ausgebeutet und arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Erfahre mehr darüber, welche Probleme sich in deinen Lebensmitteln verstecken.

Warum ein starkes europäisches Gesetz helfen kann

Verbindliche Vorschriften sind der Schlüssel zur Gewährleistung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen und zum Umwelt- und Klimaschutz: Durch sie können Unternehmen für Schäden, die sie entlang ihrer Lieferketten verursachen, zur Rechenschaft gezogen werden! Eine starke EU-Verordnung würde die Gesetze in allen EU-Mitgliedstaaten harmonisieren und gleiche Bedingungen für alle Akteure schaffen, bei denen der Schutz der Menschenrechte und der Umwelt obligatorisch ist. So würden bestehenden Probleme gar nicht erst entstehen. Gerade vulnerable Gruppen, die kaum in der Lage sind, für ihre eigenen Rechte einzutreten, benötigen besonderen Schutz. Dazu gehören migrantische Arbeiter*innen, insbesondere Frauen und Kinder, aber auch Kleinbäuer*innen. Sie leiden unverhältnismäßig stark unter den ausbeuterischen Geschäftspraktiken von Unternehmen.

Erfahre mehr darüber, wie ein EU-Lieferkettengesetz zur Verbesserung beitragen könnte!

Fordere JETZT ein ambitioniertes EU-Lieferkettengesetz

Um Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen, fordern wir eine strenge, verbindliche Gesetzgebung zur menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflicht. Aufgrund des Ausmaßes von Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen, Umweltzerstörung, Landraub und Vertreibung entlang ihrer Lieferketten, sollten Unternehmen der Agrar- und Lebensmittelindustrie als Hochrisikounternehmen eingestuft werden. Wir dürfen keine Mühen scheuen, um existenzsichernde Löhne und Einkommen, Vereinigungsfreiheit und Tarifverhandlungen, umfassende Gesundheits- und Sicherheitspraktiken, einen gesicherten Rechtsstatus sowie Schutz vor geschlechtsspezifischer Diskriminierung – insbesondere für migrantische Arbeiter*innen, Frauen und Kleinbäuer*innen – zu gewährleisten. Der Prozess zur Ausarbeitung dieser europäischen Verordnung begann im April 2020. Im März 2021 nahm das Europäische Parlament einen Bericht an, in dem es ambitionierte und strenge Regeln für unternehmerische Sorgfaltspflicht befürwortet. Nun liegt es an den Kommissaren Didier Reynders (Justiz) und Thierry Breton (Binnenmarkt), einen Vorschlag für eine Richtlinie zu erarbeiten. Auch die Stimme der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für Werte und Transparenz, Věra Jourová, wird hier außerordentliches Gewicht haben.

Jetzt liegt es an uns: Schreibe an die Kommissare Reynders und Breton sowie an Vizepräsidentin Jourová. Teile ihnen mit, dass wir die Menschenrechte und die Umwelt JETZT mit einem starken Lieferkettengesetz schützen müssen! KEINE VERZÖGERUNGEN MEHR!

Erzähle es Deinen Freunden!

Werde in den sozialen Medien aktiv!

Finde unseren Sticker über #foodtest für deine Instagram-Stories und bekenne Farbe in deinen Social Media Kanälen!

Go to Facebook